Erwerb von Stressbewältigungskompetenzen und Burnout-Prophylaxe
Immer mehr Menschen leiden unter Rücken- und Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Überforderung, Schlafstörungen, Erschöpfung und anderen stressassoziierten Symptomen. Neben höheren Anforderungen beispielsweise am Arbeitsplatz werden vermehrt Überlastungen auch aufgrund der Unsicherheiten in den letzten Jahren beobachtet. Die äußere Welt kann hierbei zunehmend als bedrohlich bzw. belastend wahrgenommen werden.neu
Um die Gesundheit zu erhalten bzw. erste belastungsbedingte Symptome zu reduzieren,, bevor es zu schwereren Erkrankungen kommt, kann es hilfreich sein, die eigenen Bewältigungskräfte zu identifizieren und zu fördern sowie neue gesundheitsförderliche Verhaltens- und Erlebensweisen aufzubauen.
Mittels Identifikation von gesundheitsschädlichen Faktoren, der Verbesserung des Umgangs mit Belastungen und Unsicherheiten sowie Identifikation eigener Ressourcen und Aufbau neuer Verhaltensweisen sowie Veränderung der Einstellungen kann die Resilienz (Widerstandskraft) und Anpassungsfähigkeit an Veränderungen erhöht werden.
Ziele sollen hierbei die Wiederherstellung bzw. der Aufbau von Zuversicht, Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit, Angstreduktion, Gelassenheit und innerer Stärke (Resilienz) sein.
Um diese Ziele zu erreichen, werden Methoden aus Stressbewältigungs- und Entspannungstrainings, der Hypnotherapie, Ressourcenaktivierung mit EMDR sowie Verhaltens- und Körpertherapie individuell abgestimmt eingesetzt.
Selbstwerttraining
Ein starkes Selbstwertgefühl hat viele positive Auswirkungen auf das eigene Leben. Sowohl im beruflichen als auch im familiären oder partnerschaftlichen Kontext wünschen sich viele Menschen einen besseren Selbstwert, einhergehend mit einem guten Selbstvertrauen. Mittels gezielten Coachings durch prozess- und embodimentfokussierte Psychologie (PEP) können dysfunktionale Glaubenssätze (beispielsweise „Ich bin nicht genug“; „Andere können das/sind viel besser" etc.) und Selbstvorwürfe (beispielsweise „Das hätte ich doch richtig machen müssen"; „Wie kann man so blöd sein … immer wieder das Gleiche" etc.) dauerhaft transformiert werden und damit in der Folge das Selbstwertgefühl sowie sowohl die Zuversicht als auch die Selbstwirksamkeit gesteigert werden.
Menschen mit einem guten Selbstwertgefühl setzen gesunde Grenzen, zeigen eine gesteigerte Resilienz, ergreifen im Beruf eher Chancen und nehmen Herausforderungen an, haben eine bessere mentale Gesundheit, d. h., sie leiden weniger an Selbstzweifeln, Ängsten und Depressionen.
Hochsensibilität
Hochsensibilität ist kein Störungsbild, sondern ein Persönlichkeitsmerkmal. Wissenschaftler schätzen, dass ca. 15–20 % der Bevölkerung dieses Merkmal in unterschiedlicher Ausprägung aufweisen. Studien konnten darlegen, dass es sich bei Hochsensibilität um eine Eigenschaft handelt, die Menschen befähigt, Umweltveränderungen besonders frühzeitig zu erkennen und darauf reagieren zu können. Es wird angenommen, dass evolutionär so das Überleben gesichert werden konnte. In unserer modernen Welt mit den vielen Herausforderungen und Reizen kann Hochsensibilität ein „Fluch" oder auch ein „Segen" sein.
So zeigen Menschen mit einer hohen Sensibilität oft eine ausgeprägte soziale Wahrnehmung und Empathie, nehmen feine zwischenmenschliche Nuancen wahr und weisen häufig ein intuitives Verständnis für Form, Farbe und Ästhetik auf. Ihre meist erhöhte Kreativität, gute Raumorientierung und Körperwahrnehmung ermöglichen es ihnen, Umweltreize leichter zu differenzieren.
Die Schattenseite dieses Merkmals in unserer modernen Gesellschaft zeigt sich jedoch häufig in einer schneller erlebten Reizüberflutung, Stress und Erschöpfung. Hochsensible Menschen fühlen sich damit meist weniger belastbar, worunter auch der Selbstwert leiden kann. Manchmal entsteht das Gefühl, „anders zu sein" und nicht verstanden zu werden. Dies mündet teils in einen ausgeprägten sozialen Rückzug und kann mitunter ein depressives Geschehen fördern.
Ich unterstütze mit meiner langjährigen Erfahrung hochsensible Menschen dabei, ihren Selbstwert zu erhalten oder wieder zu erlangen, Stressbewältigungskompetenzen und Emotionsregulierung zu fördern sowie das eigene Wohlbefinden und die eigene Zufriedenheit herzustellen, um damit das volle Potential der Hochsensibilität zu leben.
(weitere Informationen zur Hochsensibilität und Test finden Sie unter www.hsperson.com nach E.Aron)
Prüfungsvorbereitung
Prüfungen sind oft mit Stress, Nervosität und Angst verbunden. Ein gezieltes Coaching kann dabei helfen, die Ängste zu überwinden und in den Prüfungen das eigene volle Potential abzurufen. Es wird eine genaue individuelle Analyse der Ursachen und des inneren Verhaltens der Ängste durchgeführt und eine passende individuelle Intervention, wie beispielsweise Visualisierungen, Klopfen gegen die Angst nach Dr. Bohne; hypnotherapeutische Ressourcenarbeit, Zeitmanagement, Stressbewältigung und Verhaltenstraining eingesetzt.
Ziel dabei sind eine Verbesserung des Selbstvertrauens, innere Ruhe, bessere Konzentration und Leistungsfähigkeit.
Wechseljahre
In den Wechseljahren erleben viele Frauen psychische und körperliche Veränderungen in unterschiedlichem Ausmaß, wie beispielsweise Gewichtszunahme, geringere Belastbarkeit, Schlafstörungen, Unsicherheiten, Stimmungswechsel bis hin zu depressiven Symptomen u. a. Der unregelmäßige und schnelle Hormonwechsel kann zu den unterschiedlichsten Symptomen führen und löst nicht selten Unsicherheiten bei der Bewältigung des Alltags aus. Das Erleben passt dann häufig nicht mehr zum eigenen Selbstbild. Jetzt ist vor allem die Anpassung an die neue körperliche und seelische Lebenssituation gefragt. In der Mitte des Lebens haben Frauen schon viele Ressourcen erwerben und entwickeln können. Mittels Situations- und Verhaltensanalyse, Erlernen von Achtsamkeit und Selbstwerttraining sowie dem Einbezug des körperlichen Erlebens (Embodiment) können eigene Ressourcen erweitert und neue integriert werden.
Ziel ist es, die Zuversicht und Resilienz zu stärken sowie das Selbstwertgefühl zu erhöhen, um gelassen den Wechseljahren begegnen zu können.